Bau des neuen VfL-Stadions im Allerpark

Gruppenbild vor der Baustelle mit Manfred Günterberg (Vorstand der Wolfsburg AG), die VfL-Geschäftsführer Wolfgang Hotze und Klaus Allofs sowie Wenzel Steinhage (Leiter Immobilienmanagement WOB AG).

Gruppenbild vor der Baustelle (v.l.): Manfred Günterberg (Vorstand der Wolfsburg AG), die VfL-Geschäftsführer Wolfgang Hotze und Klaus Allofs sowie Wenzel Steinhage (Leiter Immobilienmanagement WOB AG).

04.09.2013Volkswagen Arena Wolfsburg

Wolfsburg AG setzt auf regionale Unternehmen.

Seit kurzem rollen die Bagger im Allerpark an der Stelle, wo in knapp einem Jahr das neue VfL-Stadion für die Frauenmannschaft und die U23-Mannschaft des VfL Wolfsburg stehen wird. Auch für Torwarttrainingsplatz und VfL-Center sind die bauvorbereitenden Maßnahmen gestartet. Für die Planungen hatte die Bauherrin Wolfsburg AG fast überwiegend  regionale Firmen und Planungsbüros beauftragt. Dies soll auch Maßgabe für die künftige Vergabe der einzelnen Gewerke sein. Im Winter soll der Rohbau stehen, bevor das VfL-Stadion im Sommer 2014 eröffnet wird.

„Als Wolfsburg AG ist eines unserer Ziele, die regionale Wirtschaft nachhaltig zu fördern und zu stärken. Es entspricht daher unserem Selbstverständnis, bei eigenen Bauprojekten ebenfalls mit regionalen Unternehmen zusammen zu arbeiten“, sagt Manfred Günterberg, Vorstand der Wolfsburg AG. Die Fachplaner für Gebäude, Statik und Außenanlagen stammen allesamt aus der Region – das verrät ein Blick auf das neu aufgestellte Bauschild im Allerpark. Auch bei den zu erstellenden Gutachten aus den Bereichen Baugrund, Brandschutz, Wärmeschutz und Schallschutz berücksichtigten die Verantwortlichen regionale Unternehmen. Mit Generalunternehmer Züblin ist außerdem eine Baufirma tätig, die zwar bundesweit operiert, jedoch einen Standort in Wolfsburg hat. Die weiteren Aufträge für den Bau des Stadions vergeben Generalunternehmer Züblin und die Wolfsburg AG sukzessive während des fortschreitenden Bauprozesses. Auch hier wird darauf geachtet, vorzugsweise regionale Firmen zu beauftragen.

Der nächste Bauschritt nach der erfolgten Baustelleneinrichtung ist nun der Rohbau  der Haupttribüne inklusive Funktionsräume, der VfL-Erlebniswelt sowie der Südtribüne. Die Nord- und Osttribüne werden im Anschluss errichtet. Gleichzeitig erfolgt der Rohbau des VfL-Centers. Die Rohbauarbeiten für beide Gebäude sollen spätestens Anfang 2014 fertig sein. Teils parallel dazu beginnt die Fertigstellung der Außenfassaden. Innenausbau und projektspezifische Arbeiten wie das Verlegen des Spielrasens sowie die Aufstellung des Flutlichts bilden bis Sommer 2014 die Endphase des Projekts. Noch in diesem Jahr soll der neue Platz für das Torwarttraining fertig sein.

„Das neue Stadion sowie das VfL-Center setzen neue Maßstäbe. Wir bekommen dadurch die Möglichkeit, noch professioneller zu arbeiten. Das Areal im Allerpark eignet sich hierfür ganz hervorragend“, sagt Klaus Allofs, Geschäftsführer der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH. Zur neuen Saison 2014/15 wird das 5.200 Zuschauer fassende Stadion in Betrieb gehen.